In den Bestrebungen die tsiganologischen Forschungen in ihrem Vernetzungsgrad zu erhöhen, wurde vor wenigen Wochen eine Intenetplattform im Netz eingerichtet (Netzwerk Tsiganologischer Forschung). Diese Plattform hat eine ganze Reihe von Möglichkeiten, mit der es Netzwerkarbeit unterstützen und fördern kann.
http://vmethno.rz.uni-leipzig.de:8080/share/page/site/NTF/dashboard
Wer an diesem Netzwerk teilnehmen will, der wird aufgefordert, eine email an ftf@uni-leipzig.de zu senden. Er sollte hier auch kurz begründen, wozu er solch ein Netzwerk benutzen will: als Informationsnetzwerk (consumer), zur wissenschaftlichen Arbeit (contributor), als Ebene für eigene Projekte (collaborator).
Grundsätzlich erlaubt das Netzwerk Tsiganologischer Forschung (NTF) die Arbeit auf vier verschiedenen Ebenen. Innerhalb eines Projekts kann man eine interne Nachtrichtenzentrale einrichten, mit der man auch einen öffentlichen Blog vernetzen kann, der ausgewählte Inhalte dann für alle im Internet sichtbar macht. Ein Kalender informiert über wichtige Termine, die für Gruppe relevant sein könnten. Eine wiki ist für das freie Erstellen von Inhalten zuständig. Diese können von allen aktiven Mitgliedern des Projekts editiert und diskutiert werden. Eine Linkliste informiert über ähnliche Projekte im Internet und ein Diskussionsforum erlaubt das detaillierte Diskutieren spezieller Fragen.
Diese Möglichkeiten mögen nicht von allen Mitgliedern ausgeschöpft werden und mögen bei einigen zur Verwirrung führen. Deswegen gibt es verschiedene Arten von Einblick in das gesamte System.
Einblick und Rollen
Der einfache Nutzer (consumer) hat Einblick in alle Inhalte des Projektes, kann jedoch nur wenig darin selbst bestimmen. Er kann Inhalte kommentieren und Diskussionen einbringen, jedoch keine Inhalte einstellen oder verändern.
Will jemand Mitarbeiter (contributor) in einem Projekt werden, so kann er nicht nur alle Daten Einsehen, sondern auch Inhalte selber erstellen.
Hat jemand vor, ein eigenes Subprojekt zu gründen, etwa Orientzigeuner, Antitsiganismus, politische Tsiganologie, Südamerika oder anderes, so kann er mit der Rolle eine Koordinators ausgestattet werden. Diese Koordinationsaufgaben verlangen ein wenig Einblick, sind aber nach wenigen Schritten nicht mehr kompliziert.
Um einen ersten Einblick in die Möglichkeiten zu gewähren, haben wir als erstes Projekt die Tsiganologische Bibliothek aufgebaut.
Die Tsiganologische Bibliothek
http://vmethno.rz.uni-leipzig.de:8080/share/page/site/digiBib/dashboard
Die Tsiganologische Bibliothek ist das erste Projekt innerhalb der virtuellen Maschine kurz Netzwerk Tsiganologischer Forschung. Hier kann man in Teilen der Bestände der Tsiganologischen Bibliothek und in anderen Archivbeständen recherchieren. Hierzu werden in einer Digitalen Bibliothek in den Sparten
Bilder / Filme / Texte / Musik
Daten bereitgestellt, die ein jedes Mitglied der Plattform für wissenschaftliche Zwecke nutzen kann. Alle Mitglieder sind aber auch dazu aufgefordert, eigene Datensammlungen in jeglicher Form einzuschicken oder hochzuladen.
Einschicken von Inhalten für die Virtuelle Bibliothek
Das Einschicken geschieht am besten mittels auswärtiger Postfächer, in die alle möglichen Daten
Bilder / Filme / Texte / Musik hochgeladen werden können. Am intuitivsten zum Verschicken großer Inhalte sind hier http://www.dropbox.com (etwas komplizierter, mit vorheriger Anmeldung aber mehr Speicherplatz).
Persönliche Seiten — Persönliche Projekte
Die Internet Plattfrom soll nun schrittweise zu einem Netzwerk ausgebaut werden, in dem jedes Mitglied Informationen und Daten austauschen, Projekte beginnen und kollaborativ arbeiten kann.
Neben der Berreicherung der digitalen Bibliothek soll es die Möglichkeit geben, eine eigene Visitenkarte ins Netz zu stellen, die über eigene Forschung, Projekte und Kontakte Auskunft gibt.

Leave a comment
Comments feed for this article